Die Auslastung gibt an, welcher Anteil der verfügbaren Arbeitszeit produktiv – also einem Auftrag zurechenbar – eingesetzt wird. Gegenstück sind unproduktive Zeiten: Fahrten, Rüsten, Warten, Verwaltung, Leerzeiten zwischen Einsätzen.
Zwischen bezahlter und verrechenbarer Zeit liegt in Dienstleistungsbetrieben regelmäßig ein deutlicher Abstand. Wer mit einer Auslastung kalkuliert, die es im Alltag nicht gibt, kalkuliert jeden Auftrag zu knapp – unabhängig von Stundensatz und Verhandlungsgeschick.
Meist nicht beim Tempo der Ausführung, sondern in der Disposition: Fahrtwege, Reihenfolge, Zusammenfassung benachbarter Objekte, Vermeidung von Leerfahrten. Dafür braucht es erfasste Zeiten mit Objektbezug – siehe Zeiterfassung und Einsatzplanung.