Soll-Ist-Vergleich

Der Soll-Ist-Vergleich stellt geplante und tatsächliche Werte gegenüber – kalkulierte gegen geleistete Stunden, geplante gegen angefallene Kosten, Budget gegen Verbrauch. Er ist das Grundinstrument der Betriebssteuerung.

Entscheidend ist der Rhythmus

Ein Vergleich am Jahresende dokumentiert, ein monatlicher steuert. Bei Daueraufträgen zählt jeder Monat gleich viel: Wer eine Abweichung nach zwei Perioden erkennt, kann nachverhandeln oder den Einsatz anpassen – wer sie nach zwölf erkennt, erklärt sie nur noch.

Voraussetzung ist ein belastbares Soll

Ohne hinterlegte Kalkulation je Objekt gibt es keinen Vergleichswert, und der Ist-Wert allein sagt nichts. Kalkulierte Stunden, Materialansätze und Zuschläge gehören deshalb am Auftrag gespeichert und nicht in einer separaten Angebotsdatei – siehe Kostenrechnung.