Die Restfeuchtemessung ermittelt den verbliebenen Feuchtegehalt in Bauteilen wie Estrich, Mauerwerk oder Holz während und nach einer Trocknung. Sie beantwortet die betrieblich entscheidende Frage: Ist der vereinbarte Trocknungsgrad erreicht und kann die Maßnahme beendet werden?
Wird zu früh abgebaut, drohen Folgeschäden und Nacharbeiten auf eigene Kosten. Wird zu spät abgebaut, laufen Geräte, Strom und Mietkosten ohne Nutzen weiter. Beide Fälle schlagen direkt auf das Ergebnis des Auftrags durch, weshalb Messintervalle und Grenzwerte vorab festgelegt gehören.
Die Werte werden im Trocknungsprotokoll festgehalten und belegen den fachgerechten Abschluss gegenüber Auftraggeber und Versicherung. Sind sie am Schadensfall erfasst, dienen dieselben Daten zugleich der Abbautermin-Entscheidung, dem Qualitätsnachweis und der Abrechnung der Gerätelaufzeiten.