Die Personalkostenquote setzt die gesamten Personalkosten ins Verhältnis zum Umsatz. In personalintensiven Dienstleistungsbranchen ist sie die dominierende Kostenkennzahl – sie bestimmt den Spielraum für alles Übrige.
Nicht nur Bruttolöhne, sondern Lohnnebenkosten, Sonderzahlungen, Zuschläge, Fremdpersonal und Leasingkräfte. Wird Fremdpersonal unter Fremdleistungen verbucht, sieht die Quote besser aus, als die Realität ist – ein häufiger Grund für Fehleinschätzungen.
Die Quote steigt selten durch Lohnerhöhungen allein, sondern durch sinkende Auslastung, mehr Vertretungen und unverrechnete Mehrstunden. Wer die Quote je Objekt statt nur betriebsweit auswertet, sieht die Ursache – siehe Kostenrechnung und Personalverrechnung.