Die Nachkalkulation vergleicht nach der Ausführung die kalkulierten Sollwerte eines Objekts mit den tatsächlich angefallenen Stunden und Kosten. Sie zeigt, ob ein Auftrag das geplante Ergebnis erreicht hat.
Ohne diesen Soll-Ist-Vergleich bleibt die Vorkalkulation eine Annahme. In vielen Betrieben scheitert die nachträgliche Kalkulation weniger am Rechenweg als an den Daten: Stunden liegen nicht objektscharf vor, Material wird nicht zugeordnet, Regieleistungen fehlen. Aussagekräftig wird sie erst, wenn sie laufend erfolgt und nicht einmal jährlich im Zuge des Jahresabschlusses.
In der Praxis: Wie ein Soll-Ist-Vergleich auf Basis von Objektstunden aufgebaut wird, zeigt der Beitrag zur Nachkalkulation in der Gebäudereinigung.