Lohnnebenkosten

Lohnnebenkosten sind die Kosten, die zusätzlich zum ausbezahlten Bruttolohn anfallen. In Österreich zählen dazu vor allem der Dienstgeberanteil zur Sozialversicherung, der Dienstgeberbeitrag samt Zuschlag, die Kommunalsteuer und die Beiträge zur betrieblichen Vorsorge.

Die Faustregel reicht für die Kalkulation nicht

Üblicherweise wird mit einem Aufschlag in der Größenordnung von rund dreißig Prozent gerechnet. Für eine belastbare Kalkulation ist das zu grob: Hinzu kommen Sonderzahlungen, Urlaubs- und Krankenstandszeiten, Vertretungen, Schulungen sowie Schutzkleidung und Arbeitsmittel. Erst diese Summe ergibt die tatsächlichen Kosten einer produktiven Arbeitsstunde.

Der Weg in den Stundensatz

Lohnnebenkosten sind der größte Einzelposten im Stundenverrechnungssatz. Werden sie zu niedrig angesetzt, ist jedes Angebot zu billig – und zwar systematisch, nicht im Einzelfall. Siehe Kostenrechnung.