Die Liquiditätsplanung stellt erwartete Zahlungseingänge und -ausgänge über einen Zeitraum gegenüber. Sie beantwortet nicht die Frage, ob ein Betrieb Gewinn macht, sondern ob er jederzeit zahlungsfähig bleibt.
Löhne sind monatlich fällig, Kundenrechnungen werden Wochen später bezahlt. Ein wachsender Betrieb finanziert damit laufend Leistungen vor – gerade bei langen Zahlungszielen und Sicherheitseinbehalten kann ein profitables Jahr liquiditätsmäßig eng werden.
Offene Posten mit Fälligkeiten, Lohnlauf, Daueraufträge, einbehaltene Rücklässe und Steuerterminen ergeben gemeinsam eine belastbare Vorschau. Je besser Zahlungseingänge zugeordnet sind, desto verlässlicher die Planung – siehe Finanzbuchhaltung.