Die Leckortung bezeichnet die systematische Suche nach der Ursache eines verdeckten Wasseraustritts – etwa in Leitungen, im Estrich oder in Wänden. Ziel ist es, die Schadensquelle punktgenau zu lokalisieren, bevor Bauteile geöffnet oder Trocknungsmaßnahmen begonnen werden.
Gebräuchlich sind Thermografie, Feuchte- und Druckmessung, Tracergas sowie akustische Ortung, je nach Bauweise und Lage der Leitung meist in Kombination. Eine präzise Ortung begrenzt den Eingriff in die Bausubstanz und damit Kosten und Dauer der anschließenden Instandsetzung erheblich.
Ortungsergebnis, eingesetztes Verfahren, Messwerte und Fotos gehören zum Schadensfall erfasst: Sie begründen die Sofortmaßnahmen gegenüber Auftraggeber und Versicherung und bilden die Basis für Erstbericht, Schadensbewertung und Angebot. Werden diese Daten am Auftrag geführt, stehen sie später ohne Nacherfassung für den Nachweis und die Rechnungslegung bereit.