Die Schadensbewertung ermittelt Art, Umfang und voraussichtliche Kosten eines Schadens. Sie ist die Grundlage für Angebot, Entscheidung über Instandsetzung oder Ersatz und für die Abstimmung mit Auftraggeber und Versicherung.
Erfasst werden betroffene Bauteile und Flächen, Durchfeuchtungs- oder Beschädigungsgrad, erforderliche Maßnahmen samt Aufwand sowie Folgerisiken bei verzögerter Bearbeitung. Je konkreter diese Aufstellung, desto belastbarer das Angebot – und desto geringer der Anteil an Nachträgen.
Eine Schadensbewertung ist erst dann wirtschaftlich nutzbar, wenn sich die festgestellten Mengen direkt in Positionen und Preise übersetzen lassen. Werden Aufmaß und Bewertung gemeinsam vor Ort erfasst, entsteht daraus unmittelbar das Angebot im Auftragswesen.