Die Estrichtrocknung entzieht einem durchfeuchteten Fußbodenaufbau die Feuchtigkeit aus der Dämmschicht unter dem Estrich. Da diese Schicht nicht offen zugänglich ist, kommen Spezialverfahren zum Einsatz – im Überdruck- oder Unterdruckverfahren über gesetzte Bohrungen oder bestehende Randfugen.
Verbleibt Feuchtigkeit in der Dämmschicht, führt das zu Schimmelbildung und Folgeschäden, obwohl die Oberfläche längst trocken wirkt. Die Estrichtrocknung dauert dadurch regelmäßig länger als die Raumtrocknung und erfordert eigene Messpunkte und Kontrollintervalle.
Geräte bleiben über Wochen am Objekt, Kontrollfahrten fallen laufend an, und die Stromkosten trägt zunächst der Auftraggeber. Lückenlose Aufzeichnungen zu Gerätelaufzeiten und Messwerten sind daher die Voraussetzung dafür, dass diese Positionen vollständig in die Abrechnung gelangen.