Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen dem Erlös eines Objekts und seinen variablen Kosten. Er zeigt, welcher Betrag zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn übrig bleibt.

Für Servicebetriebe ist er die aussagekräftigere Größe als der Umsatz: Ein umsatzstarkes Objekt kann bei hohen Lohn- und Materialkosten einen geringen oder negativen Ergebnisbeitrag liefern. Auf Objektebene betrachtet macht die Kennzahl sichtbar, welche Aufträge das Ergebnis tragen und welche nur Kapazität binden – vorausgesetzt, Stunden und Materialverbräuche sind verursachungsgerecht zugeordnet.

In der Praxis: Warum die Steuerung über Deckungsbeiträge dem Blick auf den Umsatz vorzuziehen ist, behandelt der Beitrag Deckungsbeitrag statt Umsatz.