Umsatzrendite

Die Umsatzrendite setzt das Ergebnis ins Verhältnis zum Umsatz und gibt an, wie viel von jedem Euro Umsatz als Gewinn übrig bleibt. Sie ist die am leichtesten vergleichbare Ergebniskennzahl – innerhalb einer Branche.

Warum Branchenvergleiche trügen

Personalintensive Dienstleistungen arbeiten strukturell mit schmaleren Renditen als Handel oder Produktion. Aussagekräftig ist deshalb weniger der absolute Wert als die Entwicklung über mehrere Jahre und der Vergleich mit Betrieben ähnlicher Größe und Leistungsstruktur.

Wo die Rendite entsteht

Nicht im Jahresabschluss, sondern monatlich in den einzelnen Aufträgen. Eine sinkende Umsatzrendite bei stabilem Umsatz bedeutet fast immer, dass einzelne Objekte abgerutscht sind – sichtbar nur über die Auswertung je Objekt, siehe Kostenrechnung.