Objektstunden sind die Arbeitsstunden, die einem einzelnen Objekt beziehungsweise Einsatzort zugeordnet werden. Sie sind die kleinste belastbare Einheit der Nachkalkulation: Ohne sie lässt sich nicht beurteilen, ob ein Auftrag die kalkulierten Kosten tatsächlich einhält.
Werden Stunden nur auf Mitarbeiter oder auf die Woche gebucht, verteilen sich Mehraufwände unsichtbar über alle Objekte. Verlustbringer bleiben dadurch jahrelang unentdeckt, weil der Betrieb in Summe profitabel wirkt, während einzelne Objekte dauerhaft zuzahlen.
Nötig ist eine Zeiterfassung, die den Objektbezug bereits bei der Buchung erzwingt – inklusive Rüst-, Fahrt- und Regiezeiten, die sonst regelmäßig im Gemeinkostenblock verschwinden. Erst dann liefern Zeiterfassung und Kostenrechnung vergleichbare Werte je Objekt.