Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen Erlös und variablen Kosten einer Leistung. Er zeigt, welcher Betrag zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt – und ist damit die aussagekräftigste Kennzahl, um einzelne Aufträge und Objekte zu beurteilen.
Ein umsatzstarker Auftrag kann bei hohem Personaleinsatz, langen Fahrzeiten oder hoher Reklamationsquote einen schwachen Deckungsbeitrag haben, während ein kleiner Auftrag überdurchschnittlich beiträgt. Entscheidungen über Verlängerung, Nachverhandlung oder Kündigung gehören deshalb auf den Deckungsbeitrag gestützt, nicht auf das Auftragsvolumen.
Der Deckungsbeitrag je Objekt ist nur so genau wie die zugrunde liegenden Daten. Stunden, Material, Geräte und Fahrten müssen dem Objekt zugeordnet sein – sonst wandern Kosten in den Gemeinkostenblock und die Rechnung sieht besser aus, als sie ist. Siehe Kostenrechnung.