Datenmodell

Ein Datenmodell beschreibt, welche Daten in einem System existieren, wie sie strukturiert sind und wie sie zueinander in Beziehung stehen. Es ist die fachliche und technische Grundlage für ERP-, CRM- und BI-Systeme sowie für Schnittstellen.

Ebenen eines Datenmodells

Unterschieden werden konzeptionelles, logisches und physisches Datenmodell. Das konzeptionelle Modell bildet fachliche Entitäten ab (z. B. Kunde, Auftrag, Artikel), das logische definiert Felder und Beziehungen, das physische Modell beschreibt die konkrete Umsetzung in Tabellen, Indizes und Datentypen.

Bedeutung für die Praxis

Ein durchdachtes Datenmodell vermeidet Redundanzen, sichert Datenqualität und macht Auswertungen verlässlich. Es ist außerdem die Basis für saubere Datenmigrationen, performante Queries und stabile Schnittstellen – schwache Datenmodelle rächen sich oft erst Jahre später.