E-Invoicing (E‑Rechnung)

E-Invoicing bezeichnet den vollelektronischen Austausch strukturierter Rechnungen zwischen Unternehmen und Behörden. Im Gegensatz zur PDF-Rechnung sind E-Rechnungen maschinenlesbar und können automatisiert verarbeitet werden – ohne manuelle Erfassung.

Standards und gesetzliche Vorgaben

Verbreitete Formate sind ZUGFeRD, XRechnung und Peppol BIS. Im B2G-Bereich (Rechnungen an öffentliche Auftraggeber) ist die E-Rechnung in vielen Ländern bereits Pflicht. Auch im B2B kommt die verpflichtende elektronische Rechnung in der EU schrittweise – etwa in Deutschland ab 2025.

Nutzen für Unternehmen

Durch E-Invoicing sinken Druck-, Porto- und Erfassungskosten deutlich. Rechnungen werden schneller geprüft, freigegeben und gebucht, Skontofristen lassen sich besser nutzen. Voraussetzung sind eine ERP- oder DMS-Anbindung sowie ein klar definierter Eingangs- und Ausgangsprozess für E-Rechnungen.